"Der Vorleser" als Buch und Film

01.04.10, 11:00:06 von peasinapod
Wurde Bernhard Schlinks Roman "Der Vorleser" vom englisch Regisseur Stephen Daldry angemessen als Filmversion inszeniert?

Natürlich ist es schwierig, das achtstündige Lesevergüngen eines Romans in einen zweistündigen Film zu verpacken. Notgedrungen müssen bei dieser den Lesestoff konzentrierenden Adaption viele Hintergrunddetails ausgeblendet werden. Dafür stehen dem Medium Film andere, womöglich effizientere Mittel für die Handlungsumsetzung zur Verfügung als einem Buch. Bei "Der Vorleser" liegt der Verdacht nahe, dass sich das Buch und der Film in Bezug auf die Darstellung der deutschen Geschichte nicht decken, und man kann sich fragen, ob die filmische Annäherung an den Roman misslungen ist.

Im Studio diskutieren die berühmten Filmkritiker Sabina Mainzer und Andrew Berg darüber, ob der Film eine gute oder schlechte Adaptation des Buchs ist, und ob er eine aufrichtige Darstellung der deutschen Geschichte bieten kann.

redaktionelle Leitung:
Sabina Mainzer, Andrew Berg

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Privatsphäre bei Sozialen Netzwerken

23.03.10, 12:28:49 von peasinapod
Inwiefern sind soziale Netzwerke wie Facebook eine Gefahr für die Privatsphäre?

Vor noch nicht allzu langer Zeit war es üblich, dass man Briefe geschrieben oder Anrufe getätigt hat, um mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben. Dann kam die E-Mail, das Blog und der Chat. Die technische Entwicklung blieb dabei aber nicht stehen, und soziale Netzwerke entstanden aus der Verquickung dieser und anderer Kommunikationsformen. Das bekannteste und erfolgreichste soziale Netzwerk heißt "Facebook" und es ist nun schon über 6 Jahr alt und weltweit etabliert. Jedoch bieten soziale Netzwerke die Möglichkeit, dass sehr private Informationen von anderen unkontrolliert gefunden werden können. Das stört den einen, dem anderen aber kommt das vielleicht sehr gelegen. Die Frage ist daher: Ändert sich unsere Meinung über den Schutz unserer Privatsphäre genauso wie unsere Kommunikationformen?

Im Studio reden der StudiVZ-Praktikant Jose Gonzales und der Harvard-Soziologe Jens Fritz über die Vor- und Nachteile von sozialen Netzwerken.

redaktionelle Leitung:
Jo Cagney, Steve Eadon, David Valoczky

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Unfairer Arbeitsmarkt Deutschland?

16.03.10, 18:48:00 von peasinapod
Wie hat sich der deutsche Arbeitsmarkt nach der EU-Osterweiterung geändert?

Vieles hat sich verändert in Europa. Mit der EU-Osterweiterung am 1. Mai 2004 zum Beispiel galt, rein theoretisch zumindest, die frei Wahl des Wohn- und Arbeitsorts für alle europäischen Bürger. Jedoch wurde im Laufe der Beitrittsverhandlungen die gesamteuropäische Regelung der "Arbeitnehmerfreizügigkeit" von einigen Staaten suspendiert, um den jeweils eigenen nationalen Arbeitsmarkt zu schützen. Im Fall Deutschlands bedeudete dies, dass osteuropäische Arbeitnehmer in den ersten sieben Jahren nach dem EU-Beitritt nicht direkt in Deutschland ohne Genehmigung arbeiten dürfen.

Im Studio diskutieren die Bundesarbeitsministerin und Frau Siatkowska (eine polnische Gastarbeiterin) die womöglich unfaire Behandlung osteuropäischer Arbeiter in Deutschland.

redaktionelle Leitung:
Zhenja Livca, Micol Lucchi und Lindsey Roberts

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Gefährliche Computerspiele

10.03.10, 23:29:00 von peasinapod
Inwiefern tragen Computerspiele Schuld an sozialen Missständen?

Computerspiele sind für Amokläufe, fehlende soziale Kompetenzen und Gewalt unter Jugendlichen verantwortlich. So lautet zumindest das gängige Vorurteil. Zum Beispiel suchen Medien häufig nach einem Sündenbock, wenn die neuste Studie mal wieder zeigt, wie schlimm es um die nachwachsende Generation bestellt ist. Gibt es jedoch vielleicht auch eine andere, positivere Dimension hinter diesen voreiligen Behauptungen? Man könnte ja auch argumentieren, dass Kinder und Jugendliche durch Computerspiele Unterstützung beim Lernen erfahren können. Und überhaupt, wer ist denn eigentlich dafür verantwortlich, dass diese Spiele gespielt werden...

redaktionelle Leitung:
Rebecca Atherton, Sofie Bale und Claire Taverner

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Alternative Studienfinanzierung

15.05.09, 07:11:00 von peasinapod
Warum es immer mehr Prostitutierte gibt, die auch studieren

Schon vor der Wirtschaftskrise war die Finanzierung des Studiums eine mitunter erdrückende Belastung für viele StudentInnen. Auf der Suche nach dem schnellen Geld gehen nun einige StudentInnen auf den Strich, um sich das Studium leisten zu können. Damit definieren sie zum einen das Bild der Prostituierten in der Öffentlichkeit neu. Andererseits entlarven sie die studentische Wirklichkeit, die nunmal nicht immer aus verschlafenen Vorlesungen und durchzechten Kneipenabenden besteht.

In dieser Sendung diskutieren die Mutter einer studentischen Prostituierten und eine Studentin, die einige Prostituierte kennt, darüber, was sich wie und warum im Studentenleben geändert hat.

redaktionelle Leitung:
Elaine O'Neil, Anna Pope, Holly Lindon

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Studium in Deutschland oder Großbritannien

12.05.09, 19:10:00 von peasinapod
Wo ist der beste Platz zum Studieren?

Probieren geht ja bekanntlich über Studieren, und viele Studenten haben die Möglichkeit das Studentenleben in einem anderen Land zumindest für eine kurze Zeit zu erfahren. Das deutsche und das britische System scheinen da zwei große Gegensätze zu bilden. Große humanistische Bildungsideale a la Humboldt auf der einen, ebenso große aber eher pragmatische Bildungsabsichten auf der anderen Seite. Es ist daher schwierig zu entscheiden, welches Universitätssystem das bessere ist. Dennoch wollen es Deborah und Matt versuchen.

redaktionelle Leitung:
Deborah Mulder, Matt McCabe

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Deutsche Musik in der Welt

09.05.09, 02:53:00 von peasinapod
Kann Musik aus Deutschland in anderen Ländern beliebt sein?

Jeder kennt sie, nicht alle lieben sie: deutsche Musiker, die es auch im Ausland geschafft haben. Dazu gehören Nena, die Scorpions, Scooter, das Krokodil Schnappi und nun auch Tokio Hotel und viele andere. Somit treten diese Interpreten als Botschafter Deutschlands auf die Bühne und man darf sich wundern, wie groß ihr Einfluss auf das Deutschlandbild im Ausland ist.

In dieser Sendung debattieren Frau Karpfen und Frau Gutesjahr darüber, ob die deutsche Musik lieber in Deutschland bleiben sollte, oder ob es auch Vorteile bringt, wenn die deutsche Kultur musikalisch in die Welt getragen wird.


redaktionelle Leitung:
Nicola Allistone, Sarah Goodyear, Tracy Carver, James Parmenter

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Konsum in der Kritik

06.05.09, 13:55:00 von peasinapod
Soll man sich dem Konsumzwang widersetzen oder bietet er den einzigen Weg zum Glück?

Der Wert einer Ware lässt sich bekanntlich nur schwer bestimmen, und manchmal macht es wenig Sinn, zwischen materiellem und moralischem Wert zu trennen. Gerade in der derzeitigen Finanzkrise ist das Verhalten der Konsumenten besonders stark an moralische Fragen gekoppelt: Welche Produkt soll ich kaufen, um diese oder jene Firma vorm Ruin zu retten? Jedoch war es auch der scheinbar grenzenlose Konsum auf Pump, der die Finanzkrise zu dem gemacht hat, was sie jetzt ist.

Im Studio diskutieren ein Konsument und eine Soziologin über der Vor- und Nachteile des Konsums und darüber, ob das Konsumieren überhaupt noch eine Zukunft hat.

redaktionelle Leitung:
D.K., Sultan Ahmad

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Alkoholsucht und Studienreform

05.04.09, 02:33:00 von peasinapod
Kann man dem Bologna-Prozess wirklich die Schuld für die steigende Alkoholabhängigkeit deutscher Studenten in die Schuhe schieben?

Es ist wohl wahr, dass die Umstellung des Studiensystems in Deutschland einige Opfer gebracht hat. Studenten müssen jetzt schneller als vorher ihr Studium beenden, und das bedeudet, dass sich einige von ihnen enormen Stress ausgesetzt fühlen. Alkohol war schon immer ein Mittel zur Stressbewältigung. Jetzt scheint es, dass immer mehr Studenten zur Flasche greifen, um mit ihrem Studium voran zu kommen. Doch liegt das wirklich nur am Bologna-Prozess, oder haben die Universitäten vielleicht auch Schuld daran, weil sie ihre Studenten nicht richtig auf die Umstellung der Studienssysteme vorbereitet haben?

redaktionelle Leitung:
Rhyann Clarke, Christelle Leveridge, Amel Mahdi, Matthew Bird

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Fastfood vs. Slowfood

02.04.09, 18:31:37 von peasinapod
Die Deutschen werden immer dicker und ärmer. Können wir uns daher heutzutage noch leisten, Fastfood zu essen?

Fastfood ist manchmal die einzige Alternative zum Kochen, vor allem wenn man so viel arbeitet, dass man abends nicht mehr kochen kann oder möchte. Da muss man dann schon die gesundheitlichen Folgen der vielen Konservierungsstoffe und Ergänzungsmittel in Kauf nehmen. Vielleicht ist die Panik ja aber auch übertrieben, und wir machen uns zu viele Sorgen um gesunde Ernährung. In dieser Sendung leitet Herr Schwammkopf das Gespräch zwischen Frau Klumpig und Frau Knochig, die beide sehr unterschiedliche Meinungen über Fastfood haben.

redaktionelle Leitung:
Rebecca Wingrove, Marie-Claire Zeretzke, Nicholas Dunn

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